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Birgid Helmy
Freischaffende Künstlerin, WiesbadenDie Unterschiede von Profikünstlern und Amateurkünstlern müssen mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken. Damit verbinden sich unter anderem auch Honorarforderungen für professionelle Künstler und letztlich auch die beruflichen Perspektiven.
Eine Gleichstellung in diesem Zusammenhang mit anderen freiberuflichen Gruppen (Juristen, Ärzte u.a.) ist erforderlich.
www.birgidhelmy.de

Gottfried Böhmer
Kurator und Künstlerischer Leiter, Gesellschaft der Freunde der Künste, WiesbadenKünstler sind Überzeugungstäter.
Ein Tänzer weiß, dass seine Karriere mit 40 beendet ist, hört er deshalb
auf zu tanzen? Nein. Ein Schauspieler weiß, dass er auf der Bühne zwar den Applaus bekommt, aber nicht mehr Geld. Ein Maler kann von Glück sprechen, wenn er mal ein Bild verkauft, reich oder wohlhabend werden nur die wenigsten.
Die Gesellschaft lebt und zehrt von der Kreativität der Künstler, ohne sie dafür bezahlen zu wollen. Im Durchschnitt verdient ein Künstler weniger als ein Hartz IV Empfänger, das Geld machen die anderen.
www.freundederkuenste.de

Dagmar Rehberg
Galeristin, MainzKunst ist nicht teuer. Die in der Presse als Sensation verbreiteten Preise für Picasso, Giacometti, Neo Rauch sind kein Maßstab.
An den Verkäufen verdienen Künstler, Galeristen, das Finanzamt und die Künstlersozialkasse. Die beiden letzteren den insgesamt größten Teil.
www.galerie-rehberg.de

